Infrastruktur

Wirtschaftliche Entwicklung im Dorf und auf dem Land

Der frühen zukunftsweisenden Planung ist es zu verdanken, dass Winnekendonk neben dem Mittelzentrum Kevelaer von der Landesplanung als Siedlungsschwerpunkt anerkannt ist. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, den ländlich-dörflichen Charakter des Ortes zu erhalten bei guter Versorgung der Bevölkerung mit einer breiten Grundversorgung und daneben einer entwicklungsfähigen Ausstattung mit Betrieben des Handwerks, Handels und Gewerbes, die auch jungen Menschen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten bieten.

 

Einige kleine und mittelständische Betriebe, wie Stahlhallen- und Rolltorebau, Bronzegießerei usw., binden Arbeitskräfte an den heimischen Ort.

Neben dem ortsansässigen Edeka-Markt mit umfangreichem Warensortiment hat sich ein wöchentlich statfindender Bauernmarkt gebildet, der von Landwirten beschickt wird, die überwiegend einheimische Erzeugnisse anbieten.

 

Die Zahl der landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe ist seit 1985 von 58 weiter auf 21 gesunken, die der Arbeitsplätze in Land- und Forstwirtschaft ebenfalls. Sieben Betriebe sind hauptberuflich zum Handel mit landwirtschaftlichen und gärtnerischen Produkten übergegangen. Sechs weitere Landwirte beschicken Märkte. Mehrere andere betreiben in Ortsnähe von ihren Höfen Direktverkauf ihrer eigenen Produkte. Fünf Nebenerwerbsbetriebe sind verblieben.

Drei Reiterhöfe (davon einer mit Pensionsbetrieb für Pferd und Reiter an der Winnekendonker Mühle) ergänzen das Freizeitangebot und sichern Arbeitsplätze.

Der mit Unterstützung des Amtes für Agrarordnung zum Bauerncafe umgenutzte Hof Pellander in der Binnenheide hat sich mittlerweile zum Ausflugsziel für Besucher aus der weiteren Umgebung entwickelt. Für besondere Kunden- und Dienstleistungsorientierung wurde die Familie Pellander mit dem Marketingpreis der Stadt Kevelaer ausgezeichnet.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Fritz Bergers - Webmaster: Fritz Bergers